Hitze, Starkregen, dichte Quartiere. Städte geraten immer öfter an ihre Grenzen. Bäume, Parks und Plätze sollen Schatten spenden, Wasser aufnehmen. Und gleichzeitig Raum für Alltag und Freizeit bieten. JKL Urban planen mit Vectorworks Landschaft Projekte, die den Fokus auf eine Stadt und Freiräume legen, die in der Lage sind, den neuen klimatischen Verhältnissen besser zu trotzen.
JKL Urban denken den Freiraum nicht nur als Grünfläche. Gründer Prof. Dirk Junker und Inhaber Lennart Harmeling setzen sich vielmehr mit Fragen auseinander, wie ein Quartier mit Hitze umgeht. Wohin Starkregen fliessen kann. Und wo Menschen trotzdem gern draussen unterwegs sind. Sie interessieren sich besonders dafür, wie Verschattung, Entsiegelung, Wasserführung und Aufenthaltsqualität besser zusammenspielen.
Wenn Freiräume mehr können müssen
Planungswerkzeug, Arbeitsgrundlagen und Analysetool in einem dafür ist Vectorworks Landschaft. Gelände, Beläge, Bäume, Wasserflächen und Nutzungen liegen in einem gemeinsamen Modell vor. So lassen sich bestehende Verhältnisse und Eingriffe direkt prüfen: Wo staut sich Wasser? Wo entsteht Schatten? Welche Flächen bleiben heiss? Die Antworten auf diese brennenden Fragen entstehen nicht aus einem Bauchgefühl heraus, sondern liefert der Plan.
Anwenderbericht und Vortrag von JKL
In den Projekten kommt mehr zum Einsatz als ein klassischer Lageplan. Das Büro kombiniert Funktionen wie Geländemodell, Pflanzdaten, Oberflächen und Höhen mit Auswertungen. So wird sichtbar, wie sich Entwurfsvarianten auf Kühlung, Durchgrünung oder Wasserhaushalt auswirken. Die Basis dafür liefert Vectorworks. Lesen Sie den ganzen Anwenderbericht „Klimaresiliente Stadt- und Freiraumplanung“ mit Ausschnitten aus den Vectorworks-Modellen und Plänen.
Zum gleichen Thema gibt es auch einen aufgezeichneten Vortrag des Büros. Darin führen die Planenden direkt durchs Projektmodell. Zu sehen ist ein Forschungsprojekt des Büros, in dem zusammen mit Vectorworks Germany (ehem. ComputerWorks Deutschland) eine automatisierte Regenwasserberechnung und ein automatisierter Überflutungsnachweis entwickelt wurden. Dieses Projekt zeigt, wie sich das Thema ganz praktisch in Vectorworks durch die Verknüpfung von Modell, Datenbanken und Datenvisualisierung bearbeiten lässt.